Der Schlossgarten stellt eine gelungene Synthese von französischen und englischen Gartenbaustilen
dar. Die Gartenarchitekten, die zunächst den Schlossgarten in französischem Stil entwickelten,
waren
Johann Ludwig Petri ,
Nicolas de Pigage ,
Friedrich Ludwig von Sckell
sowie
Johann Michael Zeyher.
Zu dieser Zeit entstanden zum Beispiel die Zirkelgebäude,
das Kreisparterre und die Laubengänge.
Später wurde der Garten durch die Moschee mit
dem Moscheegarten erweitert und unter Nicolas de Pigage viele der
Skulpturen aufgestellt. Friedrich Ludwig von Sckell, (Website) , bereicherte die Gartenanlage dann um den englischen Landschaftsgarten,
Johann Michael Zeyher legte das Arboretum an.
Danach wurde der Große Weiher am Westende des Schlossgartens in Form eines naturnahen Sees
gestaltet, er entstand aus einem rechteckigen Wasserbecken.
Kurfürst Carl-Theodor hat seinen Garten von Beginn an als öffentlichen Garten, also für jedermann zugänglich, angelegt.
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- Kreisparterre: kreisförmig angelegter Gartenbereich innerhalb eines barocken Schlossgartens, in geometrischer Anordnung mit symmetrischen angeordneten Beeten, Achsen und oft einem zentralen Brunnen oder einer Skulptur.*
- Boskett: künstlich angelegter, geometrisch geformter Teil eines barocken Schlossgartens, der aus dicht aneinanderstehenden, kunstvoll beschnittenen Hecken und Bäumen besteht und als "Gartenzimmer" oder Lustwäldchen diente, oft mit Wegen, Pavillons, Heckentheatern oder Labyrinthen*
- Arboretum: Ein Arboretum ist eine Sammlung verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze °
- Boulingrin (franz.) oder Bowling green (engl.): Boulingrin ist die französische Bezeichnung für ein "Bowling Green", einen schüsselförmig vertieften Rasenplatz für das englische Bowls- oder französische Boule-Spiel, oft ein Gestaltungselement in Barockgärten°
- Broderiebeet: symmetrische strukturierte Beete mit zugeschnittenen Buchsbaumhecken, die Ziermuster ergeben, so genannte Broderie.*
- Treillage (franz.): kunstvolles, meist räumlich angeordnetes Lattenwerk in Form von Laubengängen*
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- Point de vue: Ein visuelles Ziel oder Objekt am Ende einer Sichtachse, das den Blick lenkt, wie z. B. eine Statue am Ende einer Allee*
- Obelisk: schlanker, vierseitiger Steinpfeiler, der sich nach oben verjüngt und in einer pyramidenförmigen Spitze endet*
- Quincunx:Anordnung von fünf Objekten, bei der vier in den Ecken eines Quadrats platziert sind und das fünfte in der Mitte liegt, ähnlich den Punkten auf einem Würfel oder Dominostein. *
- Landschaftsgarten: eine verhältnismäßig große, nach bestimmten Vorstellungen der Gartenkunst beziehungsweise Landschaftsarchitektur als Landschaft gestaltete Fläche, die sich durch ihre natürlichen, landschaftlichen oder kulturellen Eigenschaften auszeichnet°
Quellen: *Google, Übersicht mit KI | °Wikipedia
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