Das Römische Wasserkastell:


Hinter dem Arboretum oder durch den englischen Landschaftsgarten gelangt man in nördlicher Richtung zunächst zum Tempel der Botanik und dann zu dem dahinterliegenden Römischen Wasserkastell. Es besteht aus dem eigentlichen Kastell und zwei sich anschließenden Wasserleitungen. Das gesamte Gebäude ist als Ruine erbaut; die in nördlicher Richtung jenseits der Schlossgartengrenze verlaufende Wasserleitung reicht bis zum Unteren Wasserwerk.

"Dieser interessante Bau wurde von 1779 bis 1780 von Nicolas de Pigage errichtet. Ein als Ruine gebauter Aquädukt leitet Wasser zu einem scheinbar römischen Wasserkastell. Hier ergießt es sich als kleiner Wasserfall in den zum Weiher erweiterten Leimbach. Eine Aussichtsplattform in der Ruine bietet einen wunderbaren Blick in die umliegende Landschaft. Gebäude und zypressenartige Pyramidenpappeln erinnern an die italienische Landschaft bei Rom, die Campagna."

Zitat, Quelle: Schwetzinger Schloss und Schlossgarten