Die Moschee und der Türkische Garten im Schwetzinger Schlossgarten:

Die Moschee (einzig erhaltene Gartenmoschee) wurde von Nicolas de Pigage erbaut und Moschee fertiggestellt, nachdem Kurfürst Carl Theodor nach München in eine neue Residenz übergesiedelt war. Aus Richtung Minervatempel kommend erreicht man die Moschee über die Kastanienallee am Obstgarten und betritt den Türkischen Garten durch eine Löwenpforte. Der Eingang im Torpavillon gibt dann den Blick vom Rasenparterre im Kreuzgang auf das Moscheegebäude mit den dahinter liegenden 2 Minaretten frei. Von hier aus gelangt man in den Innenraum der Moschee.

Ein anderer Weg mit wunderschönen Blick auf Moschee und Merkurtempel führt durch die Kugelallee bis zum Großen Weiher und dann nach Süden über eine kleine Brücke. Hier gibt es im Moscheegebäude zwischen den vorgelagerten 2 Minaretten den Haupteingang in das Innere. Den besten Blick auf die gesamte Anlage und die sich im Weiher spiegelnde Moschee hat vom Hügel des Merkurtempels.


Die Moschee enthält nicht nur islamische Elemente sondern auch christliche (wie den Kreuzgang z.B.), sie hat nie religösen Zwecken gedient. Im 19. Jahrhundert war sie kurzzeitig ein Lazarett und nach dem 2. Weltkrieg eine amerikanische Tanzbar.

Luftbild vom türkischen Garten und der Moschee: